[Desertlon Adventure Challenge 2005]

Fakten : Afrika - Ägypten - Libysche Wüste - 9 Tage - 1000km - 1 Mio km² Freiheit

Als Teilnehmer vormerken lassen oder allgemeine Fragen stellen unter info@desertlon.de

Kurzbeschreibung : Im Oktober startet die Desertlon Adventure Challenge 2005. Auf den alten Handels- routen biken wir durch die Libysche Wüste, von Oase zu Oase. Ein echter Klassiker!

Detaillierte Beschreibung : Aus ganz Deutschland, vielleicht auch aus ganz Europa, bringen die Alitalia-Zubringerflüge die Desertlon Adventure Challenge Teilnehmer nach Rom. Von dort aus fliegen wir gemeinsam weiter nach Cairo. Nach den Einreiseformalitäten werden die Bikes noch im Flughafen reisebereit aufgebaut. Die erste Etappe führt uns gleich 40km quer durch Cairo zum ersten Versorgungspunkt. An den Pyramiden übernehmen wir noch in der Morgendämmerung die Lebensmittel und das lebensnötige Wasser. Die Ausrüstung wird ein letztes Mal von dem Teilnehmern überprüft und von uns abgenommen. Ab jetzt führt der Weg durch die offene Wüste. Die Libysche Wüste ist eines der trockensten Gebiete der Erde. 210km offene und lebensfeindliche Wüste bis zum nächsten Schatten, einem kleinen Teehaus mitten im Nirgendwo und 430km bis zum Etappenziel einer kleinen Oase. Für diese Strecke benötigen wir jede nach Kondition, Temperatur und Wetter ca. 3-4 Tage. Die Strecke führt endlose Kilometer parallel zur längsten Sanddüne der Welt - der Abu Muharig.

Nach und nach durchqueren wir die wahrscheinlich interessanteste Wüstenzone der Welt. Gröllwüste - Schwarze Wüste - Sandwüste - Salzwüste - Weisse Wüste, all diese Wüstenformen werden wir im Laufe der Woche sehen. Die nördlichste der Oasen in der Libyschen Wüste ist die Oase Bahariya. Am Rande der Oase befindet sich ein riesiger Eisenerztagebau. Die Begrüßung durch die Lokführer wird die Stille jäh für kurze Zeit unterbrechen. Die Erzbahn ist auch der Fluch dieser Teiletappe. Die Bahn fährt Tag und Nacht, ihr Gequietsche läßt uns nachts im Schlafsack hochfahren. Die Oase ist, anders als man es sich durch die Filme aus 1001 Nacht vorstellt, nur ein staubiges Dorf in der Wüste. Keiner, der es nicht schon einmal selber erlebt hat, kann es sich in seinen kühnsten Träumen ausmalen, wie man nach Tagen in der glühend heissen Wüste die Silhuette der Oase herbeisehnt. In dieser Situation schwitzen man stärker, fährt unkonzentriert und zu schnell und es passieren die ersten kleinen Fehler. Damit daraus kein Problem wird, dafür sind wir da!

Alle Teilnehmer erhalten aus der Teamverpflegung die gleichen Rationen, für die Extras ist jeder selber verantwortlich. SuakinUnsere Verpflegung besteht aus Brot, Streichkäse, Honig, Marmelade, Müsliriegel, Bananen, Gemüse und Wasser, viel Wasser. Fleisch gibt es erst wieder in der Oase. In der Wüste ist Fleisch der absolute Luxus. Beduinen leben auf ihren Wanderungen vegetarisch. Schlafsack und Iso-Matte sind unser Hotel. Wir schlafen in der offenen Wüste. Dieser Sternenhimmel ist unvergesslich. Aus diesem Stoff werden Geschichten für die Enkel geschrieben. Die Reisen der letzten 20 Jahre haben uns verändert - die Wüste hat uns verändert. Weiter im Süden liegt die kleine Oase Farafra an der alten Handelsroute. 180km Wüste trennen die beiden Oasen von einander. Die Strasse gehört der MISR Petroleum Company und befindet sich in einem bösem Zustand, überall gebrochener Asphalt und Sandverwehungen. Doch nach 150km entschädigt die Weisse Wüste für alle Mühen. Unsere Königsettappe ist eindeutig die Strecke zwischen der Oase Farafra und und der Oase Mut nahe dem Gebel Edmondstone. 450km über offene Sandbretter und über Höhenzüge zur Oase Mut, nur unterbrochen durch den legendären Brunnen Abu Minqar. Wir lieben diese Strecke, kurz nach dem Brunnen haben wir die 1000km Marke geschafft. Danach setzen wir uns Richtung Heimat in Marsch.

Die Kosten betragen inkl. Flug und Verpflegung ca. 600€. Von vorne herein muß klar sein, hierbei handelt es sich nicht um eine Pauschalreise, sondern ein TeamEvent. Und dabei zahlt jeder seins!

Der Bundesabenteuerminister rät ... Der Bundesabenteurminister rät:
Schon die einmalige Teilnahme an der Desertlon Adventure Challenge birgt erhebliche Suchtgefahren.

Desertlon™ ist eine NON-Profit-Organisation